Eis trifft Brot
Schokolade, Sauerkirschen und Vanilleeis treffen auf traditionelles Bäckerhandwerk: Das Schwarzwälderkirschbrot von Bäcker- und Konditormeister Felix Terjung verbindet die Welt von Brot und Patisserie zu einem außergewöhnlichen Dessert-Pairing. Saftige Krume, intensive Zartbitterschokolade, fruchtige Kirschen und cremiges Vanilleeis machen aus einer Scheibe Brot einen überraschenden Genussmoment.

Das Schwarzwälderkirschbrot
Für seine außergewöhnliche Kreation verbindet Bäcker- und Konditormeister Felix Terjung von der Bäckerei Terjung Elemente aus Bäcker und Konditorhandwerk. Das Ergebnis ist ein Brot, das geschmacklich an die klassische Schwarzwälder Kirschtorte erinnert, dabei aber ganz eigenständig bleibt. Eine besondere Rolle spielen die Sauerkirschen: Sie werden über Nacht in Kirschwasser eingelegt. Dadurch entwickeln sie eine ausgewogene Verbindung aus fruchtiger Säure und Süße. Für den intensiven Schokoladengeschmack sorgt 90-prozentige Zartbitterkuvertüre aus Ghana. Sie bringt kräftige Kakaonoten und einen besonders feinen Schmelz in das Brot. Auch die Krume ist wunderbar saftig. Dafür sorgt ein Kakao-Pudding aus kräftiger Milch und schwach entöltem Kakao, der direkt in den Teig eingearbeitet wird. Ein Kochstück aus Dinkelvollkornmehl rundet die Rezeptur ab und trägt gleichzeitig zu einer besonders langen Frischhaltung bei.
Zutaten für 2 Personen:
| 1 | Schwarzwälderkirschbrot von der Bäckerei Terjung |
| 1 | Glas Schattenmorellen (inkl. Saft) |
| 1 | Päckchen Päckchen Vanillepuddingpulver |
| 2-3 EL | Zucker |
| 120 g | Vanilleeis |
| 100 ml | Schlagsahne |
| 2 EL | Schokoraspel |
Zubereitungsschritte
- Kirschfüllung vorbereiten: Schattenmorellen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen (2 Kirschen für die Garnitur aufheben). 300 ml Saft abmessen. Davon 2-3 EL mit Puddingpulver und Zucker glatt rühren. Den restlichen Saft aufkochen, den Stärkemix einrühren und etwa 1 Minute köcheln lassen, bis er andickt. Die Kirschen unterheben und abkühlen lassen.
- Eine dicke Scheibe Schwarzwälderkirschbrot abschneiden.
- Die Sahne steif schlagen und je einen Esslöffel auf ein Brot geben.
- Die eingekochten Kirschen und dann eine Kugel Vanilleeis darauf geben.
- Die Kreation mit einer Kirsche und Schokoraspeln garnieren.
Warum diese Kombination so harmoniert
Das Foodpairing lebt vom Zusammenspiel unterschiedlicher Aromen. Die intensive Zartbitterschokolade bringt kräftige Kakaonoten und eine feine Bitterkeit mit. Die Sauerkirschen setzen dazu einen fruchtig-säuerlichen Kontrapunkt. Das milde Vanilleeis bildet schließlich den perfekten Gegenpol zum schokoladigen Brot. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Dessert – und zeigt gleichzeitig, wie vielseitig handwerklich hergestelltes Brot sein kann.
Serviervorschläge und Varianten:
- Ein kleiner, kräftiger Espresso als Begleiter. Die Röstaromen greifen die dunkle Schokolade auf und setzen einen herben Kontrast zu Kirsche und Vanille.
- Geröstete Haselnüsse als zusätzliche knusprige Komponente. Die Nussaromen passen hervorragend zu dunkler Schokolade, ohne die Kirsche zu überdecken.
- Eine ganz kleine Menge hochwertiges Meersalz bzw. Salzflocken. Klingt simpel, funktioniert aber als bewusster Kontrast: Das Salz hebt die Schokoladen- und Fruchtaromen deutlich hervor.

FAQ – Häufig gestellte Fragen
Auf jeden Fall. Durch die intensive Schokolade, die saftige Krume und die aromatischen Kirschen ist das Brot bereits pur ein besonderer Genuss. Besonders gut kommen die Aromen zur Geltung, wenn die Scheibe leicht erwärmt wird.
Durch das Einlegen können die Kirschen das Aroma des Kirschwassers aufnehmen. Gleichzeitig bleibt ihre natürliche Säure erhalten. So entsteht ein intensiver Fruchtgeschmack, der besonders gut mit der kräftigen Schokolade harmoniert.
Neben klassischen Begleitern wie Kaffee oder Espresso bieten sich auch ungewöhnlichere Kombinationen an. Ein kräftiger Espresso unterstreicht die Röstaromen der Schokolade, während ein säurebetontes Getränk einen spannenden Kontrast zur Süße des Brotes bildet. Auch ein dunkles Bier kann durch seine Röst- und Karamellnoten interessant sein.